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Kurze Geschichte der Josefskirche und der Sobieski-Kapelle auf dem Kahlenberg

Urgeschichte im Kahlengebirge 

Die früheste, durch Funde nachweisbare Besiedlung des Kahlengebirges fällt in die jüngere Steinzeit (4000—3000 Jahre vor Chr. Geb.). Es handelt sich dabei um Bodenfunde — Flachäxte aus Stein — aus dem Gebiete des Leopoldsberges und der Senke zwischen Kahlenberg und Hermannskogel.

Die nächste fundreiche Epoche stellt die Eisenzeit dar, aus der das Bezirksmuseum eine größere Anzahl von Tonscherben aus der sogenannten Hallstatperiode A (1200—1000 v. Chr.) besitzt.

Den wohl schönsten und wertvollsten Fund aus dieser Zeit stellt der Fürstengrabfund vom Leopoldsberg dar mit der Grabbeigabe eines Antennenschwertes (eine Nachbildung im Bezirksmuseum). Aus der Zeit um 500 v. Chr. besitzt das Museum ebenfalls eine Anzahl von Tonscherben, welche man der Hallstatperiode C zuschreibt. Tonringe und ein gut erhaltener Klopfstein gehören ebenfalls dieser Epoche an. Die La Tenezeit ist mit Waffenfunden vom Fuße des Leopoldsberges vertreten (400 v. Chr.). Keltenfunde und Römerfunde sind siedlungsbedingt sehr zahlreich und stellen das größte Kontingent an Sammelgut dar. Allerdings sind Terra sigillata Funde aus dem Gebiete des Kahlengebirges nicht bekannt, was darauf schließen lässt, das dieses Gebiet nur militärisches Gebiet gewesen sein kann und als Siedlungsgebiet nur bäuerlicher Bevölkerung diente.

Gefunden von Hrn. Wolfgang Schulz 


Geschichte des Kahlenberges

Es war mir vom Schicksal beschieden, als Kind eines Sieveringer Kaufmannes unter der Obhut einer schöngeistigen Großmutter auf die Rohrerwiese, Hermannskogel, den Kahlen und Leopoldsberg geführt zu werden, um die Schönheiten der Heimat kennen zu lernen.

Im reifen Mannesalter war es abermals eine Schicksalsfügung, im engeren Heimatgebiet für die Öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit beruflichzu wirken, hierbei kam ich mit Männern der Wissenschaft, des Öffentlichen Lebens und besonderen Idealisten für das Kahlenberggebiet in persönlichen Kontakt. Zu dieser Zeit war der Kahlenberg vollkommen verfallen und verwahrlost. Ich machte es mir zur Lebensaufgabe, Ordnung zu schaffen und dazu Hilfe zu finden. So schuf ich die Gesellschaft zur Erforschung, Förderung und zum Schutz des Kahlenberges, welche sich die Errichtung eines Kahlenberg-Museums zum Ziel gesetzt hat.

 


 Urgeschichte im Kahlengebirge

Die früheste, durch Funde nachweisbare Besiedlung des Kahlengebirges fällt in die jüngere Steinzeit (4000—3000 Jahre vor Chr. Geb.). Es handelt sich dabei um Bodenfunde — Flachäxte aus Stein — aus dem Gebiete des Leopoldsberges und der Senke zwischen Kahlenberg und Hermannskogel.


Der Zauberer vom Cobenzl

Karl Schallhas, Schloss Cobenzl um 1790. Original im Historischen Museum d. Stadt Wien 

Philip Graf von Cobenzl, Herr über das Anwesen am Reisenberg, am 30. August 1810 starb, wurde er am Biedermeierfriedhof in St. Marx bestattet. Er war der letzte seines Stammes und seine Erben, der Graf Rudolf Coronini-Cronberg und seine Gattin Cassandra, verkauften den gesamten Besitz im Jahr 1819 an Franz Simon Pfaff, Reichsgraf von Pfaffenhofen. Baron Simon Pfaffenhofen, geboren am 13. Dezember 1753 in Saint Riquier...